Aufstehen

Get up, Stand up

………… it’s boarding time

Jetzt wird es wacklig. Zumindest für die ersten Minuten. Aber man ist überrascht, wie schnell sich das Gleichgewichtsgefühl einstellt.

Wenn man ein wenig, wie unter Das Erste Mal beschrieben wurde, im Knien gepaddelt hat, ist man nach 10 Minuten schon soweit, dass man auf die Füße kommen kann.

Aber nun erst mal zur Frage: Wie komme ich von den Knien auf die Füße?
Machen wir mal eine kleine Checkliste:

  • Die Knie sind knapp hinter dem Tragegriff
    In diesem Bereich befindet sich der Volumensschwerpunkt, dem sogenannten Sweetspot. Dadurch taucht das Board weder am Bug oder Heck ab, wenn man dort steht oder kniet.
  • Legt das Paddel mit beiden Händen quer vor den Griff
    Das hat zwei Vorteile: Du hast das Paddel nach dem Aufstehen sofort in den Händen und es gibt Stabilität beim Aufstehen.
  • Ziehe den ersten Fuß vor bis an den Griff
    Behalte dabei das Paddel quer über dem Board. Das gibt Sicherheit!
  • Ziehe den den zweiten Fuß auf die gleiche Höhe wie den ersten Fuß
    Auch jetzt noch das Paddel quer auf dem Board liegen lassen und beide Hände dran. Ideal ist ca. Schulterbreite als Abstand zwischen den Füßen.
  • Richte Dich auf!
    Done! Wenn es wackelig ist, fange an zu paddeln. Das stabilisiert!

Hier noch mal in einem YouTube-Video von Peter Bartl (ab 02:25), dem österreichischem Paddel Profi:

 


Jetzt natürlich noch die Frage: Was mache ich, wenn ich ins Wasser gefallen bin?

Alles kein Problem! Normalerweise hängt das Board ja an der Leash. Es kann somit nicht weit weg von einem sein. Nächste Beruhigung: Das Paddel schwimmt.

Wichtig ist es erst mal wieder auf das Board zu kommen. Was macht man mit dem Paddel? Mit etwas Übung kann man es in der Hand behalten, nämlich der Hand, auf die gegenüberliegende Seite des Boards greift, wenn man sich hoch zieht.

Am Anfang kann allerdings einfacher sein, wenn man das Paddel entweder, wenn vorhanden, in das Gepäcknetz steckt oder einfach schwimmen lässt.

Dann zieht man sich, wie beim Herausklettern aus einem Schwimmbecken, seitlich auf das Board. Die Hände sollten aber mindestens auf der Mitte des Boards liegen, besser noch eher auf der gegenüberliegenden Seite. Man ziht ein Knie nach dem Anderen auf das SUP. Wie gesagt: Als wenn man aus einem Swimmingpool klttert.

Wenn das nicht klappt, kann man von hinten das Heck unter seinen Bauch schieben und dann auf dem Board nach vorne krabbeln.

Paddel aufnehmen und wieder aufstehen… ach ja: Krönchen zurechtrücken nicht vergessen!

Das läßt sich allerdings am Besten in einem Video zeigen. Hier erklärt von Kurz geSUPt:

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