Das erste Mal

Vorbereitung und erste Gehversuche

Aller Anfang ist leicht… wenn man es nur einmal gesehen hat.

Abhängig von SUP (also einem Hardboard) oder iSUP steht als erstes, ob man das Board fertig zur Verfügung hat oder man es erst aufpumpen muss.

Bei einem SUP ist es einfach: Finne rein und Leash (Fangleine) anschlagen. Wie dies geht sollte der Fachhändler erklärt haben oder es geht aus dem jeweiligen Handbuch hervor. Denn besonders für die Finne gibt es unterschiedliche Befestigungssysteme.


Aufpumpen

Ein iSUP müsst Ihr erst aufpumpen. Im Regelfall ist eine manuelle Doppelhub Pumpe mit dabei. Hier gilt es zwei Dinge zu beachten:

  1. Achtet auf den angegebenen maximalen Druck. Dieser liegt meist zwischen 15 – 21 PSI (Pound per square Inch = 1,03 – 1,45 bar) , je nach Board. Mehr ist nicht besser, sondern schädigt die Struktur des Boards. Zuwenig Druck und das Board ist kein Brett, sondern eine Luftmatratze.
  2. Anfangs kann man die Doppelhub-Funktion gut nutzen. So geht es zügig voran. Ab 13 PSI (Ablesbar auf der Pumpe) wird es aber beschwerlicher. Dann kann man auf die einfache Funktion umstellen, um den angegeben Druck zu erreichen.
  3. Bei einer elektrischen Pumpe bei der Pumpe bleiben, solange sie arbeitet, und den Druck beobachten. Nicht alle Pumpen schalten rechtzeitig ab!

Paddel

In der Regel wird ein guter Shop ein Vario-Paddel als erstes Paddel empfohlen haben. Dieses sollte schon an Land auf die richtige Länge eingestellt werden.
Denkt daran, dass man auf dem Board steht und es deshalb nicht kürzer sein darf, als man selber an Körpergröße hat.

Zum Paddel und seiner Länge:

Grundregel: Paddel auf den Boden stellen und der T-Griff sollte bei nach oben ausgestrecktem Arm am Handgelenk sein!

Das ist erstmal ein gutes Allround-Maß. Später kann man andere Längen probieren, je nachdem, was man macht, der Board-Dicke und nach Paddelstil.

Das Griffstück muss genau parallel zum Paddelblatt fixiert werden.

Dann gilt es: Umziehen, Board ans Wasser tragen, Leash am Bein befestigen, Board ins knietiefe Wasser tragen und los geht die erste Paddelrunde!

Hier von unserem Partner Red Paddle Co noch mal als Video:


Kniend paddeln

Richtig: Die ersten paar Minuten sollte man als Beginner auf den Knien paddeln!

Das schafft, auch für erfahrene Windsurfer und Wellenreiter, eine leichte und nicht zu nasse Annäherung an das neue Gefühl. Auch kann man sich so an das Paddel gewöhnen, den Griffwechsel üben und Erfahrung mit dem Lenken des SUP sammeln, ohne sich um sein Gleichgewicht kümmern zu müssen.

Bist Du dann sicherer geworden, kommt der Augenblick, in dem man zum SUPler wird: Steh auf!

Und nun Tipps zum Aufstehen und los paddeln.

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